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Kurze Weihnachtsgedichte

Wenn die Honigkerze brennt
und ich rieche den Advent,
öffne ich das erste Tor,
hol den Stern aus Stroh hervor.
Steche Butterplätzchen aus,
freu mich auf den Nikolaus.
Such mein graues Kuscheltier,
pack es ein in Glanzpapier.
Finde Warten schrecklich schwer,
staun ins Weihnachtslichtermeer.



Christkindlein, ich will artig sein,
bring mir was aufs Tellerlein.
Nüsse, Äpfel, eins, zwei, drei,
auch ein Püppchen sei dabei!
Christkindlein, mach mich fromm,
dass ich in den Himmel komm!



Das Christkind kommt, ich kann es sehen,
eines kann ich nicht verstehen,
warum es hat es denn Vaters Uhr,
der doch gerade weg fuhr?
Kommt das Christkind gar nicht vom Weihnachtsmann her?
Das zu lösen ist recht schwer.



Plätzchen backen mit Mehl und Butter,
mach ich immer mit meiner Mutter.
Zu Weihnachten macht es besonders Spaß,
denn dann geben wir richtig Gas.
Da wird gebacken was der Ofen aushält,
denn Weihnachten ist das schönste Fest der Welt.



Lieber Weihnachtsmann ...
...ich wünsche mir nicht viel,
kein Auto, kein Computerspiel,
ich appellier hier nur an dein Gemüte,
das stets sonnig ist und voller Güte,
du weisst genau was alles so geschah,
drum schenke mir ein gutes neues Jahr,
hab ein Herz und sei so gut,
das alte Jahr ist eh kaputt.